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Weitere Gestaltung der elektronischen Werkzeuge

Jeder Wissenschaftler und jeder Student sollen vom Arbeitplatz aus die weltweit wissenschaftlich relevante Information (ältere bis neueste Literatur, Preprints, Fakten-Daten, Projekt-Verwaltungen, Stellenausschreibungen, Produktinformationen, Tagungskalender, wiss. Filme, usw.) auf elektronischem Wege (z.B. über das Internet, an welches praktisch alle Naturwissenschaftler an Universitäten in Deutschland angeschlossen sind) schnell einfach und kostenfrei abrufen, lokal verwerten und die eigenen Ergebnisse global zugänglich machen können. Die dazu benutzten einheitlichen elektronischen Werkzeuge sollen geeignet sein, den Forscher in seiner wissenschaftlichen Arbeit zu unterstützen. Angestrebt wird dazu die vollständige konsistente Durchorganisation des Wissenschaftler-Arbeitsplatzes mit der Schaffung einer einheitlichen integrativen Nutzeroberfläche. Diese soll sowohl den Anschluß an elektronische Literatur und Fakten verwaltende Informationssysteme, wie auch intern die papierlose Verwaltung der eigenen Arbeitsgruppen und Projekte, der Vortragsmanuskripte und Kooperationen, enthalten.

Als Werkzeug kommt aus heutiger Sicht vor allem das beim CERN entwickelte world wide web (WWW oder W) zum Einsatz [13]. Es wurde auch schon von der europäischen Wissenschaftsorganisation RARE für die Physik als verbindlich empfohlen. Benutzt wird WWW mit der benutzerfreundlichen Oberfläche Mosaic, die am National Center for Supercomputing Applications (NCSA, University of Illinois, Urbana) entwickelt wurde und rasch weltweite Verbreitung findet [14]. NCSA-Mosaic erfaßt auch alle anderen Internet-Dienste (ftp, telnet, gopher, e-mail, usenet,...) in seiner einheitlichen Oberfläche und bietet so mit WWW die technische Grundlage für ein umfassendes, allen künftigen Ansprüchen genügendes offenes Informationssystem. Werkzeuge, die die Suche nach Informationen unterstützen (archie, WAIS, veronica), sowie die Retrievalmöglichkeiten beim FIZ Karlsruhe müssen zum Teil noch entwickelt und eingebunden werden.

Enge Kooperation wurde mit Fachbereichen der Informatik bereits vereinbart. Sie dient der Weiterentwicklung und Anpassung der Instrumente für einen breiten Routine-Einsatz in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Dabei sollen auch andere Instrumente, wie Hyper-G [15] und OMNIS/Myriad (Bibliotheksverwaltungssystem der Informatik in München) auf ihre Eignung für einen breiten Einsatz zur Verwaltung verteilter Datenbanken überprüft werden. Insbesondere die Werkzeuge zur automatischen Erstellung, Indizierung und Pflege des eigenen Informationsangebots der Fachbereiche, sowie leistungsfähige Retrieval-Mechanismen für verteilte Datenbanken sind noch weiter zu entwickeln.



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