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Die historische Entwicklung von UNIrech

UNIrech geht aus dem in Oldenburg entwickelten Programm MVS-Recherch [2] hervor. Das Ziel dieser Software ist, die Philosopie der Endbenutzer-Recherche, die schon von Neitz [1] vorgeschlagen worden und in Rahmen des Projektes ''Modellversuch Informationsvermittlung'' sinnvoll zu realisieren. Dabei wird, im Unterschied zu anderen Lösungen, davon ausgegangen, daß der Endbenutzer von seinem eigenem Arbeitsplatz in gewohnter Umgebung Recherchen an Wissensbanken durchführen soll [3]. Das Programmpaket MVS-Recherch ist nach seiner Entwicklung auf der IBM 3090 der Gesellschaft für Schwerionenforschung auf die IBM 3090 der Technischen Hochschule Darmstadt portiert worden, wo es unter leichten Modifikationen den Fachbereichen der Physik und Mathematik zur Nutzung angeboten wurde. Als Mitte 1993 die Stillegung der Rechners der THD bevorstand, bildete sich ein Beirat zur Portierung der MVS-Recherch auf Unix-Betriebssysteme. Die Aufgabe des Beirats bestand in der Überwachung der Portierung und Weiterentwicklung von MVS-Recherch. So sollten die Features von MVS-Recherch erhalten werden und bei der Neugestaltung des Programms insbesondere auf eine gute Erweiterbarkeit der Funktionen und Möglichkeiten geachtet werden. Gleichzeitig ergeben sich die Anforderung en an das Programm aus den derzeit vorhandenen Rechnerarchitekturen und der konzeptionellen Gestaltungsmöglichkeit unter UNIX Betriebssystemen. Bei dem neuen Programm UNIrech soll insbesondere auf die maschinenunabhängige Lauffähigkeit und ergonomische Handhabung geachtet werden. Es muß dem Endbenutzer außerdem die Möglichkeit zur Durchführung einer graphischen Recherche an die Hand gegeben werden. MVS-Recherch bot diese unter dem MVS/TSO Betriebsystem nicht.


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