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Arbeitsziele

Begründung für einen Rahmenantrag
Mit der Gliederung der Anträge zur Förderung von Projekten auf dem Gebiet der elektronischen Information und Kommunikation in einen übergeordneten Rahmenantrag und zugehörige Unteranträge sollen folgende Ziele erreicht werden:

Spezielle Ziele für diesen Rahmenantrag
Die allgemeinen sachbezogenen Arbeitsziele wurden bereits beschrieben. Sie werden in den Unteranträgen der Fachgesellschaften mit Bezug auf die jeweilige Fachdisziplin ausführlich dargestellt. Die speziell für diesen Rahmenantrag formulierten Ziele betreffen die Verpflichtung der Fachgesellschaften zur gemeinsamen Verfolgung des Ablaufs der in den Unteranträgen formulierten Projekte, den regelmäßigen Informationsaustausch und die Abhaltung gemeinsamer Workshops, zu denen auch Experten und Beobachter aus dem Ausland bzw. von Gruppen außerhalb der Fachgesellschaften eingeladen werden. Sie betreffen außerdem die Arbeit gemeinsamer Arbeitsgruppen und die Kontakte zu einschlägigen Projekten im Ausland.
Verpflichtung der Fachgesellschaften
Die Fachgesellschaften verpflichten sich zum Austausch der Unterlagen, welche die jeweiligen Unteranträge betreffen. Sie diskutieren die Anträge im Rahmen von Arbeitstreffen und legen diese Anträge dem BMBF mit ausdrücklicher Unterstützung der übrigen Fachgesellschaften vor.
Die Fachgesellschaften verpflichten sich zur regelmäßigen Unterrichtung der anderen Fachgesellschaften über den Fortgang der Arbeiten im Rahmen des jeweiligen fachbezogenen Projektes. Dies geschieht durch die Übermittlung der Projektzwischenberichte und durch die Einladung von Vertretern der anderen Gesellschaften zu Projekttreffen bzw. Workshops. Auf diese Weise soll Gemeinsame Verfolgung der Projektaktivitäten durch die Fachgesellschaften
a) IuK-Kommission
Die Fachgesellschaften verfolgen die Projektaktivitäten im Rahmen der Arbeit der gemeinsamen Kommission für Information und Kommunikation (IuK-Kommission), die im Rahmen der Kooperationsvereinbarung eingerichtet wurde. Dieser Kommission gehören jeweils 4 Vertreter der Fachgesellschaften an.
b) Projekttreffen und interne Workshops
Die Fachgesellschaften, welche eine Projekt durchführen, laden die jeweils anderen Gesellschaften zu ihren Projekttreffen bzw. internen Workshops ein. Auf diese Weise soll eine gegenseitige Beteiligung soweit als möglich bereits an der Basis organisatorisch festgelegt werden.
c) Jährlicher gemeinsamer Workshop
Die vier Fachgesellschaften veranstalten während der Laufzeit dieses Rahmenvorhabens jährlich einmal einen gemeinsamen Workshop. Dieser dient dazu, Zu diesem gemeinsamen Workshop werden die zuständigen Mitarbeiter des BMBF, des Projektträgers, die Mitglieder der IuK-Kommission, Fachleute aus den vier Fachgebieten, Vertreter der Verlage, der Bibliotheken und der Fachinformationszentren eingeladen. Hinzukommen geeignete Fachleute aus dem Ausland. Sofern es der Informationsbedarf über internationale neue Entwicklungen erforderlich macht, können auch Experten aus dem Ausland zu Vorträgen eingeladen werden. Ausdrücklich offen sind diese Veranstaltungen auch für Interessenten aus anderen Fachgebieten, welche sich ein Bild von den neuen Möglichkeiten aus ihrer Sicht machen wollen.
d) Gemeinsame Arbeitsgruppen
Die vier Fachgesellschaften gründen gemeinsame Arbeitsgruppen, welche sich mit speziellen Problemstellungen von übergeordneter Bedeutung befassen. Beispiele dafür sind Benutzerschnittstellen, Urheberrecht, Datenschutz, Authentifizierung, Evaluation von Werkzeugen.
e)Gemeinsame Wahrnehmung der Kontakte nach außen
Die Ziele, welche mit den Teilprojekten verfolgt werden, sind auch Gegenstand von Projekten im Ausland. Es liegt im Interesse einer effizienten Verwirklichung der deutschen Vorhaben, daß diese Projekte verfolgt und ihre Ergebnisse rechtzeitig einbezogen werden können.

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Tue Apr 29 13:31:36 DFT 1997